FMTG Invest

Anne Aubrunner über Vertrauen, Tourismus und die besondere Dynamik hinter FMTG Invest

Urlaub als Investment

6 Min.

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Seit neun Jahren finanziert die Falkensteiner Michaeler Tourism Group über ihre Plattform FMTG Invest touristische Projekte gemeinsam mit privaten Anlegerinnen und Anlegern. Mehr als 126 Millionen Euro wurden bisher investiert, sechs Investmentrunden bereits planmäßig zurückgeführt. Mit der aktuellen Runde richtet sich der Blick verstärkt auf Italien, wo 2026 weitere Standorte eröffnet werden sollen. Ein Gespräch mit Anne Aubrunner, Managing Director FMTG Invest, über langfristiges Denken, weibliche Investorinnen und warum Urlaub ein überraschend emotionales Investmentthema ist.

Frau Aubrunner, warum funktioniert ein alternatives Investmentangebot (*) im Tourismus gerade jetzt so gut?

Anne Aubrunner: Weil viele Menschen heute sehr aktiv investieren möchten. Sie wollen verstehen, wohin ihr Geld fließt, und sie wollen einen realen Bezug dazu haben. Tourismus ist etwas Greifbares. Unsere Anlegerinnen und Anleger sehen die Hotels, sie erleben die Standorte, sie verstehen das Produkt und die damit verbundenen Risiken.

Dazu kommt, dass Reisen trotz aller Veränderungen der vergangenen Jahre ein sehr stabiles Bedürfnis geblieben ist. Menschen sparen vielleicht an anderen Dingen, aber die gemeinsame Zeit mit Familie oder Freunden hat enorm an Bedeutung gewonnen. Genau in diesem Umfeld bewegen wir uns seit Jahrzehnten.

FMTG Invest gibt es mittlerweile seit neun Jahren. Was hat sich in dieser Zeit verändert?

Der Zugang zu Investments hat sich stark verändert. Als wir 2017 gestartet sind, war Crowdinvesting im Tourismus noch ein vergleichsweise neues Thema. Heute sind Anlegerinnen und Anleger deutlich informierter und stellen viel konkretere Fragen. Es geht weniger um schnelle Renditeversprechen, sondern stärker um Transparenz und Glaubwürdigkeit. Letztere sind bei einem Investment in dieser Risikoklasse sehr wichtige Aspekte.

Gleichzeitig sehen wir, dass unsere Community kontinuierlich gewachsen ist. Mehr als 6.390 Investorinnen und Investoren haben in den letzten neun Jahren über 126 Millionen Euro investiert und damit viel Unternehmergeist bewiesen. Besonders wichtig ist für uns aber etwas anderes: Die ersten sechs Investmentrunden wurden planmäßig zurückbezahlt und insgesamt rund 18 Millionen Euro an Zinsen ausbezahlt. Vertrauen entsteht nicht durch Kampagnen, sondern durch Verlässlichkeit über viele Jahre.

Das aktuelle Investmentangebot (*) steht stark im Zeichen Italiens. Warum ist dieser Markt für Falkensteiner so wichtig?

Italien gehört zur DNA von Falkensteiner. Unsere Geschichte beginnt 1957 in Südtirol, dort wurde das erste Hotel eröffnet. Viele unserer Gäste verbinden mit Italien ein sehr bestimmtes Lebensgefühl: Leichtigkeit, Kulinarik, Sonne, Entschleunigung. Das funktioniert generationsübergreifend.

Für uns ist Italien aber nicht nur emotional interessant, sondern auch wirtschaftlich. Der italienische Tourismusmarkt entwickelt sich sehr dynamisch, insbesondere im hochwertigen Feriensegment. Gleichzeitig profitieren wir dort von jahrzehntelanger Erfahrung und einem sehr guten Verständnis für die Destinationen. 2026 werden wir weitere Standorte eröffnen, weil wir überzeugt sind, dass die Nachfrage langfristig stark bleiben wird.

Ein besonderes Merkmal von FMTG Invest ist die Möglichkeit, Zinsen auch in Form von Hotelgutscheinen zu beziehen. Warum funktioniert dieses Modell so gut?

Weil viele Menschen ihre Veranlagung (*) mit etwas verbinden möchten, das sie unmittelbar erleben können. Wer sich für Gutscheine entscheidet, kombiniert Rendite mit Urlaubserlebnissen. Das schafft eine andere Beziehung zum Investment.,

Wir sehen oft, dass Anlegerinnen und Anleger unsere Hotels dadurch intensiver kennenlernen und sich stärker mit der Marke identifizieren. Gleichzeitig bleibt die Entscheidung flexibel. Manche bevorzugen die klassische Auszahlung in cash, andere wählen bewusst die touristische Variante. Diese Wahlfreiheit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Modells. Die Bereitschaft, sich selbst um die Besteuerung aller Erträge aus dem Investment zu kümmern, kommt dabei noch hinzu.

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FMTG Invest weist seit Jahren eine ungewöhnlich hohe Frauenquote unter den Investorinnen auf. Mehr als 30 Prozent der Anleger sind Frauen. Bei Hochrisikoinvestments liegt der Anteil üblicherweise eher bei 10 bis 15 Prozent. Wie erklären Sie sich diesen Unterschied?

Das ist tatsächlich eine sehr spannende Entwicklung, die wir seit Jahren beobachten. Frauen investieren statistisch gesehen vorsichtiger und langfristiger als Männer. Gerade bei risikobehafteten Investments ist die Zurückhaltung normalerweise deutlich höher.

Bei FMTG Invest sehen wir aber ein anderes Bild. Ich glaube, das hat mehrere Gründe. Einer davon ist sicher das Vertrauen in die Marke Falkensteiner. Wir sprechen über ein Familienunternehmen mit fast 70 Jahren Geschichte und einer sehr hohen Glaubwürdigkeit. Falkensteiner wurde sieben Jahre in Folge zur Tourismusmarke mit dem höchsten Vertrauen in Österreich gewählt. Dieses Vertrauen spielt bei Investmententscheidungen eine enorme Rolle.

Der zweite Punkt ist der Tourismus selbst. Urlaub ist nach wie vor ein Thema, das stark von Frauen geprägt wird. Frauen treffen in vielen Familien die Reiseentscheidungen, sie beschäftigen sich intensiv mit Hotels, Destinationen und Qualität. Dadurch entsteht oft auch ein emotionalerer Zugang zum Investment.

Wie wichtig ist die Tatsache, dass Falkensteiner bis heute ein Familienunternehmen ist?

Sehr wichtig. Familienunternehmen denken meist in längeren Zeiträumen. Entscheidungen werden nicht für das nächste Quartal getroffen, sondern mit Blick auf viele Jahre. Das prägt auch unsere Projektentwicklung.

Gerade im Tourismus braucht man diese Langfristigkeit. Hotels entstehen nicht kurzfristig, sondern entwickeln sich über Jahrzehnte. Dafür braucht es Erfahrung, Marktkenntnis und ein stabiles Fundament. Unsere Anlegerinnen und Anleger wissen, dass hinter den Projekten kein kurzfristiges Geschäftsmodell steht, sondern ein Unternehmen mit historischer Substanz.

Tourismus gilt gleichzeitig als attraktive, aber auch konjunktursensible Branche. Wie gehen Sie mit diesem Spannungsfeld um?

Natürlich ist Tourismus nicht frei von Risiken. Das kommunizieren wir auch sehr klar. Es handelt sich bei unseren Produkten um qualifizierte Nachrangdarlehen und damit um Investments mit entsprechenden Risiken bis hin zum möglichen Totalverlust.

Gleichzeitig hat die Branche in den vergangenen Jahren gezeigt, wie resilient hochwertige Freizeitangebote sein können. Entscheidend ist aus unserer Sicht die Qualität der Standorte, die Stärke der Marke und eine solide betriebliche Struktur. Genau darauf konzentrieren wir uns seit vielen Jahren.

Was möchten Sie Menschen mitgeben, die sich erstmals mit FMTG Invest beschäftigen?

Dass sie sich Zeit nehmen sollen, das Unternehmen kennenzulernen und den Prospekt genau zu lesen. Ein Investment sollte immer eine bewusste Entscheidung sein.

Und vielleicht noch etwas: Viele unserer Anlegerinnen und Anleger investieren nicht nur wegen der Rendite, sondern weil sie verstehen möchten, wie touristische Projekte entstehen und sich entwickeln. Dieses Interesse an echten Produkten und realen Orten merken wir sehr stark. Genau das macht FMTG Invest besonders.

Risikohinweis zum Investment:

Der Erwerb der Veranlagung ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Ein den Bestimmungen des österr. Kapitalmarktgesetzes entsprechender Prospekt samt allfälliger Nachträge ist nach seiner Prüfung durch einen Prospektkontrollor gemäß § 7 KMG über www.fmtg-invest.com und www.fmtg-invest.at erhältlich.

Eine Printversion des Prospekts und allfällige Nachträge können bei FMTG – Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG, Walcherstrasse 1A, 1020 Wien, +43 (0) 509 912 1113, während der üblichen Bürozeiten angefordert werden.

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